Stromer auf der IAA 2011 – Ein Resümee.
Vom 15. bis 25. September 2011 öffnete die weltgrößte Automobilausstellung in Frankfurt am Main unter dem Motto „Zukunft serienmäßig“ ihre Pforten.
Erstm
als gab es auf einer IAA eine eigene Halle für Elektromobilität), in der Besucher sich informieren und für Testfahrten anmelden können. Begleitet war diese Ausstellung von einem Fachkongress Elektromobilität am 21. September. Die große Frage ist nun, im Anschluss an Ausstellung und Kongress: Was gibt es neues bei dem Thema Elektromobilität?
Vorgestellt wurden unter anderem der Opel Ampera, Citroën C-ZERO, Renault Twizy und Zoe, Peugeot iOn sowie die BMW-Studien i3 und i8 außerdem gab es viele weitere interessante Neuheiten zu sehen.
- Chevrolet zeigte außer dem Volt die Hybrid-Studie Miray. Der Sportler, der an einen Kampfjet erinnern soll, wird von zwei 15-kW-Elektromotoren angetrieben; für mehr Leistung sorgt ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo im Heck.
- Die Öko-Sportler-Ikone Fisker Karma ging in Frankfurt als Kombi namens Surf in die Verlängerung.
- Die bislang aggressivste Version eines Elektro-Sportscars war wohl der Rimac Concept One. Das Öko-Monster hat sagenhafte 1088 PS, 3800 Newtonmeter Drehmoment und spurtet von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden.
- Ebenfalls aus Kroatien stammte der Donking XD, ein 1+2-Sitzer mit Schmetterlings-Flügeltüren.
- VW stellte unter dem Namen Nils ein futuristisches Pendlerauto mit 65 Kilometern Reichweite vor. Zur Probe gefahren werden konnte der Elektro-Golf blue-e-motion.
- Opel zeigte außer dem Ampera auch die extravagante Elektro-Studie RAK e. Der vermutlich günstige Preis des Kabinenrollers zielt bei möglicher Serienreife auf Massentauglichkeit ab.
- Auch Smart blickte weit in die Zukunft des Elektroautos. Der fortwo heißt dann forvision und ist mithilfe von BASF entwickelt worden. Realistischer ist aber in jedem Fall die Weiterentwicklung des smart fortwo ed, die ebenfalls auf dem Messegelände zu sehen war.
- Konzernmutter Daimler orientierte sich bei der Mercedes Concept B-Klasse E-Cell Plus am Ampera. Allerdings wird der Plug-in mit Range Extender nicht vor 2014 kommen. Noch futuristischer ist die S-Klasse des Jahres 2025, die in Frankfurt F 125! heißt. Außerdem wurde der Fortschritt bei der Entwicklung der Leichtbauweise am Mercedes SLS AMG E-Cell mit Batterie-Carbon-Monocoque demonstriert.
- Auch der Haus-Tuner Brabus überraschte mit einer ganz besonderen Weltpremiere: der ersten rein elektrisch angetriebenen E-Klasse. Der 4 WD Full Electric wartet mit vier Radnabenmotoren mit insgesamt 320 kW/435 PS auf.
- Audi präsentierte die Technik-Studie urban concept mit CFK-Monocoque gleich doppelt: in geschlossener Form und offen als urban concept Spyder. Außerdem ließen die Ingolstädter den A2 als Studie mit Elektroantrieb wiederauferstehen.
- Ford setzte seine Transporter-Legende Transit Connect und den Ford Focus als Electric unter Strom.
- Und Mia Electric zeigte in Frankfurt neben den klassischen E-Microvan-Modellen Mia, Mia L und Mia K auch eine neue Studie: die schicke "mia Paris" mit Vollleder-Ausstattung.
- Die TU München war mit ihrer Studie Mute vertreten.
- Ebenfalls von Studenten entwickelt wurde der Streetscooter aus Aachen. Der Marktstart ist für 2013 vorgesehen, die Rede ist von einem Kampfpreis von unter 6000 Euro plus 200 Euro monatliche Batteriemiete.
(Quelle: autobild.de)

